Julian Clark: Mozart und das Verhältnis des Teils zum Ganzen

Ich schreibe über Mozarts Sonatenform. Die Sonatenform wird normalerweise im 18ten Jahrhundert als 2-teilige Form nach tonartlichen Gesichtspunkten definiert, im Gegensatz zur späteren 3-teiligen Definition nach thematischen Gesichtspunkten. Ich verwende die weitgehend vergessene weitere Unterteilung der zweiteiligen Form in eine vierteilige, und zeige an Hand der Längenverhältnisse der Teile, dass diese Sichtweise für die Analyse von Mozarts Sonatenformsätzen sehr nützlich ist.