Tagungen und Workshops

 

6. - 8. Juli 2017 ACHTUNG! Die Tagung findet in der NEUEN AULA im GROSSEN SENAT statt.

Über den Schmerz

Ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Cluj-Tübingen "Sprache - Ethos - Endlichkeit. Philosophische und medizingeschichtliche Auseinandersetzungen"

Organisiert von: Frau Dr. Alina Noveanu , Cluj/Tübingen und Herrn Dietmar Koch, Tübingen, in Zusammenarbeit mit dem Forum Scientiarum

Die Hauptintention der Veranstaltung besteht darin, eine umfassende Sicht auf das Phänomen "Schmerz" im Rahmen einer bestimmten geschichtlichen Kontextualisierung zu gewinnen. Jenseits seiner nicht zu hinterfragenden organischen Bekämpfung bedeutet dies aber auch: Den Schmerz als unvermeidliche und für ein ganzheitliches Verstehen des menschlichen Daseins unverzichtbare Negativitätserscheinung zu verstehen, zu integrieren und vor allem - in bestimmten Zusammenhängen - als fruchtbares Movens des Schöpferischen zu begreifen.

Plakat       → Programm des Workshops



14. und 15. Juli 2017, Alte Aula, Münzgasse 30


Transcending Humanity? Interdisciplinary Conference
Transhumanism, Algorithms, & Scientization as phenomena of late modernity


Organisation: Prof. Dr. Karin Amos und Prof. Dr. Anne Rohstock

Spätestens 2045 soll der Tod abgeschafft sein. Zumindest ist das die Vision von Ray Kurzweil, Chefingenieur bei Google und führender Kopf der Transhumanismus-Bewegung. Denn durch die Fortschritte in der Forschung zur Künstlichen Intelligenz, so Kurzweil, werde die Verschmelzung von Mensch und Maschine möglich und die Unterscheidung zwischen Realität und Virtualität schlicht aufgehoben - diesen Moment, der eine exponentielle Steigerung der Intelligenz nach sich ziehe, bezeichnet er als "Singularität". Während die einen Kurzweils Tech-Visionen als Science Fiction abtun, warnen andere vor den Gefahren der neuen "Superintelligenz" (Larson 2015), einem "Technologischen Totalitarismus" (Schirrmacher 2015) oder gar dem Ende der Menschheit. Selbst wenn die Kritik viel eher auf die Angst des Menschen vor der Einbuße seiner Singularität als auf die kommende Singularität selbst verweist: Der Transhumanismus als gesellschaftliche Bewegung ist gegenwärtig alles andere als ein marginales Phänomen. Eine von dem Zukunftskonzept der Universität Tübingen geförderte Forschergruppe, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Amos und Prof. Dr. Anne Rohstock der Erforschung von Scientization- Phänomenen in der Spätmoderne widmet, thematisiert den Transhumanismus nun auf einer internationalen Tagung. Dabei soll seine Bedeutung in verschiedenen Kontexten ausgeleuchtet und die Frage gestellt werden, welche Konsequenzen er insbesondere für das pädagogische Denken zeitigt.

Programm    → Faltblatt zur Tagung

 
Donnerstag, 13. Juli 2017, Neue Aula Hörsaal 9

Keynote: Dr. John Danaher, National, University of Ireland Galway

Slaves to the Machine: Addressing the Paradox of Transhumanism