Julika Griem

Julika Griem (geboren 1963) ist Professorin für Englische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet gemeinsam mit Susanne Komfort-Hein seit 2015 das von der Volkswagenstiftung geförderte Forschungskolleg „Schreibszene Frankfurt. Poetik, Publizistik und Performanz von Gegenwartsliteratur“. Seit dem Jahr 2016 ist sie Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Frau Griem studierte Anglistik und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der University of Massachusetts Amherst, USA. Nach ihrer Promotion an der Universität Freiburg war sie als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Stuttgart tätig. Dort wurde sie im Jahr 2005 mit einer Arbeit über „Monkey Business. Affen als Figuren anthropologischer und ästhetischer Reflexion 1800–2000“ habilitiert, in der sie die Figur des Affen literarisch und kulturgeschichtlich aufarbeitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen Literatur-, Erzähl- und Gattungstheorie, Literatur und Raum, Literatur und Wissenschaft, Literatursoziologie und Methoden der Gegenwartsliteraturforschung. Im gleichen Jahr folgte sie einem Ruf an die Technische Universität Darmstadt, ehe sie im Jahr 2012 nach Frankfurt wechselte.

Wichtige Bücher: Monkey Business. Affen als Figuren anthropologischer und ästhetischer Reflexion 1800-2000. Berlin: trafo, 2010. Medialisierungen des Unsichtbaren (gemeinsam mit Susanne Scholz). München: Fink, 2010. Brüchiges Seemannsgarn. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Werk Joseph Conrads. Tübingen: Gunter Narr, 1995.